Im Jahr 1850 gründete Karl Gottlieb Wobst das traditionsreiche Unternehmen.
Karl Gottlieb Wobst reihte sich beherzt in die kleine Schar jener wagemutigen Fuhrleute ein, die Schwarzpulver in die Steinbrüche von Meißen, nach den erzgebirgischen Bergwerken und sogar in das oberschlesische Industrierevier transportierten.
Zu Beginn der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts ging der Ferntransport von Sprengstoff zumeist an die Eisenbahn über und Karl Gottlieb Wobst, der durch seine aufreibende und gefahrvolle Arbeit ein wohlhabender, aber kranker Mann geworden war, sah sich vor die Notwendigkeit einer Umprofilierung seines Fuhrbetriebes gestellt. Er teilte seinen Betrieb zwischen seiner Frau Christiane Johanna und seinen beiden
älteren Söhnen Hermann und Gustav auf. Als Karl Gottlieb Wobst
im Jahre 1884 starb, fand seine Frau in ihrem
jüngeren Sohn Moritz eine
tatkräftige Stütze. |